Das Business-Poken, Teil 1

Wie im letzten Post schon angekündigt: Fimo, Baby! Für alle, die Fimo nicht kennen: es handelt sich um eine Art Knete, die sich allerdings bei 110 Grad im Ofen zu einer harten, aber leicht flexiblen Oberfläche (je nach Dicke) brennen lässt. Das fertige Material lässt sich feilen, bohren und anderweitig nachbearbeiten. Also ideal, um damit Hüllen aller Art herzustellen.

In diesem Fall widme ich mich einer anderen Schwäche der aktuellen Poken: sie sehen zu knuffig aus, um sie im “Business-Einsatz” zu benutzen. Da denke ich eher an ein elegantes, USB-Stick ähnliches Äußeres. Matt schwarz. Vielleicht Leder, mal sehen.

Als Basis verwende ich dieses Mal das Poken von der Lift. Es hat in etwa die Ausmaße einer flexiblen Misslyn Nagelfeile, nur eben dicker. Für die Basis habe ich 3 Feilen zusammengetaped, mit Alufolie umwickelt und dann mit Fimo überknetet. Durch die Alufolie lässt sich das Fimo leicht abziehen (keine Sorge, die kann man nach dem brennen restlos herauskratzen).

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Danach ab in den Ofen zum brennen. Keine Sorge, wenn auf der Oberfläche noch Fingerabdrücke oder kleine Ausbuchtungen sind – die verschwinden, wenn die Hülle nachher in Form gefeilt wird. Aber Achtung: Fimo ist nach dem brennen wirklich widerstandsfähig, ordentliches Schleifpapier sollte es schon sein. In meinem Fall (sprich: Faulheit) fahre ich die Tage zu meinen Eltern und nutze die Schleifmaschine. Mehr Bilder also in Kürze.

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