Poken-Invasion auf der Lift-Konferenz

Vor etwa einer Woche war ich auf der Lift Konferenz. Abgesehen davon, dass sie einfach einer der fantastischsten Konferenzen in Europa ist, hatte sie auch ein schickes neues Feature in ihre Teilnehmerausweise integriert:

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Seht ihr diese Lasche links unten? Sie enthält ein Poken, ein kleines Gerät,mit dem man seine Kontaktdaten austauschen kann. Wenn 2 Personen ihre Poken aneinander halten, dann tauschen sie ihre Kontaktdaten aus.

Genau genommen funktioniert es so: Als erstes erstellt man ein Profil auf der Poken-Webseite und trägt seine perönlichen Daten dort ein. Anschließend bindet man sein Poken (bzw. dessen ID) an sein Profil und fertig.Die Pokens selbst tauschen ihre ID aus, sobald man sie aneinander hält. Anschließend verbindet man sein Poken per USB mit seinem Computer und kann die neuen Kontakte in sein Profil importieren.

Während der Konferenz waren die Pokens absolut großartig. Es wurden keine Visitenkarten mehr getauscht – es genügte seine Teilnehmerausweise aneinander zu halten und fertig. Und zusätzlich zu den (doch eher beschränkten) Informationen von Visitenkarten übertragen Pokens einfach wesentlich mehr. Alleine die Tatsache die Kontakte nicht in seinen Netzwerken und Diensten suchen zu müssen ist ein enormer Vorteil.

Auf der Konferenz waren auch einige Mitarbeiter von Poken S.A., der Firma, welche die Pokens herstellt. Ich unterhielt mich mit Stéphane Doutriaux und Bryan Guido Hassin und fand beide sehr sympathisch. Mehr noch, ich hatte den Eindruck, dass beide wirklich an den Nutzen von Pokens glauben und den Dienst voran bringen wollen.

Abgesehen von dem Poken in den Ausweisen gab es noch einige nett aussehende Varianten auf der Konferenz zu kaufen. Nachdem ich einen Tweet über die Pokens geschrieben hatte, meldeten sich plötzlich die Kollegen aus der Agentur und stellten promt eine Bestellungsliste zusammen. Insgesamt kam ich mit zwei 12-Packs nach Hause zurück, die alle innerhalb weniger Tage verteilt wurden.

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Mich persönlich faszinieren diese kleinen Pokens. Sie sind reale Erweiterungen von virtuellen Netzwerken, die aber letztendlich auf wirklichen Personen beruhen. Sie sind einfach zu benutzen, aber vor allem: es macht einfach Spaß. Also, ich würde gerne sehen, ob sich die Kleinen durchsetzen und wie sie eventuell ein bischen Web2.0 in unseren direkten Alltag bringen.

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